… weil jede Ansicht wertvoll ist.
… weil jede Ansicht es wert ist, gesehen und gehört zu werden.
… weil jede Ansicht eine Geschichte mitbringt.
Über mich
Sarah Anton
Psychologische Psychotherapeutin
Ich bin Sarah Anton, wurde 1990 geboren und wohne im schönen Ruhrpott. Seit 2021 bin ich psychologische Psychotherapeutin mit der Ausrichtung Verhaltenstherapie. Seit 2016 darf ich als M. Sc. Psychologin Menschen in verschiedenen Lebenslagen begleiten.
In den letzten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit haben sich dabei besonders zwei Schwerpunkte ergeben: Die Arbeit mit neurodivergenten Menschen und die Arbeit mit Paaren. Daraus resultierend biete ich im Rahmen der Praxis Ansichtssache zum einen eine fundierte Diagnostik für ADHS und Autismus an und zum anderen möchte ich Paaren helfen mit ihren individuellen Herausforderungen umgehen zu lernen.
In meiner Arbeit ist mir wichtig…
…ein therapeutisches Beziehungsangebot zu machen, welches jeder Mensch in seinem Rahmen annehmen darf.
Nicht jeder Mensch durfte in seinem Leben (ausschließlich) positive und sichere Beziehungserfahrungen sammeln. Viele Menschen haben Wunden und Verletzungen im Rahmen von Beziehungen davongetragen – ganz gleich ob es sich um Bezugspersonen (Eltern, Großeltern), Freunde oder Partnerpersonen handelt. Deswegen ist es für mich selbstverständlich, jedem Menschen die Zeit zu geben, die er oder sie braucht, um sich auf mein therapeutisches Beziehungsangebot einlassen zu können. Jeder Mensch entscheidet selbst, wie weit er oder sie sich öffnen möchte. Es ist okay, wenn in der Schutzmauer nur ein Ziegel verschoben wird und es ist auch okay, wenn die Mauer (erstmal) so bleibt.
…einen wertschätzenden therapeutischen Raum zu schaffen, in dem sich kein Mensch verstecken muss, sondern authentisch sein darf.
Viele Menschen maskieren oder verstecken Anteile von sich, da sie gelernt haben, dass bestimmte Verhaltensweisen, Wahrnehmungen oder Ansichten „komisch“, „falsch“ oder „peinlich“ sind. Maskieren benötigt jedoch Energie und führt dazu, dass man sich nicht frei fühlen kann. Ich möchte jeden Menscheneinladen, das Maskierungsverhalten im therapeutischen Raum soweit es Ihnen möglich ist abzulegen. Ich möchte einen wertschätzenden Umgang mit all Ihren Anteilen und Verhaltensweisen aufzeigen und Ihnen – so weit es mir möglich ist –einen sicheren Raum anbieten, frei von Beschämung.
…transparent mit meinen Patienten umzugehen. Transparenz in der Psychotherapie bedeutet für mich ehrliches Feedback, empathisches Konfrontieren und offene Kommunikation bezüglich Diagnosen und Berichten.
Mir ist es wichtig, einen gemeinsamen Therapieprozess mit Ihnen zu gestalten. Dazu gehört auch, dass Sie Mitsprache bei allen Therapiezielen und Herangehensweisen haben, es ist schließlich Ihr Lebensweg und Ihr Prozess. Dafür ist es nach meiner Auffassung wichtig, dass ich mit Ihnen offen und transparent kommuniziere. Wir besprechen jede Diagnose, die ich vergebe und es ist ebenso möglich auch jeden geschriebenen Bericht (z.B. an die Krankenkasse) gemeinsam zu besprechen. Es gehört auch dazu, dass ich Sie von Zeit zu Zeit mit unbequemen Dingen konfrontiere. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich immer gleich mit der Tür ins Haus falle. Manche Dinge müssen nicht immer unbedingt sofort benannt werden.
Ausbildungen und Fortbildungen
| 2026 | Qualifizierung „Reha-Nachsorge für Patienten mit psychischen Erkrankungen (Psy-RENA)“ |
| 2025 - 2026 | Basisausbildung differenzierungsbasierte Sexualtherapie mit Paaren beim IDA (Institut für differenzierungsbasiertes Arbeiten) in Hannover |
| 2022 und 2022 | Grund- und Aufbaukurse DBT (dialektisch-behaviorale Therapie) für Borderline-Patienten beim AWP in Freiburg |
| 2019 - 2024 | verschiedenste Fortbildungen im Bereich der Arbeit mit Straftätern |
| 2021 | Approbation als psychologische Psychotherapeutin mit der Ausrichtung Verhaltenstherapie |
| 2016 | Abschluss des Psychologiestudiums mit dem Master of Science in Psychologie |
Beruflicher Werdegang
| Seit 2024 | Freiberufliche Psychotherapeutin in verschiedenen Justizvollzugsanstalten (Remscheid, Schwerte, Hagen, Gelsenkirchen) |
| Seit 2023 | Dozentin in verschiedenen Ausbildungsinstituten für angehende Psychotherapeutin zu den Themen soziale Phobie, ADHS im Erwachsenenalter und Arbeit mit Straftätern / Sexuellen Präferenzstörungen |
| Seit 2021 | Anstellung als psychologische Psychotherapeutin in ambulanter Praxis in Schwerte |
| 2018 - 2023 | Anstellung als Psychologin in der JVA Remscheid auf der sozialtherapeutischen Abteilung |
| 2017 | Anstellung als Psychologin im Marienhospital Mülheim an der Ruhr (Im Rahmen der Approbationsausbildung) |
Paartherapie
„Eine glückliche Beziehung ist keine Beziehung ohne Konflikte, sondern eine Beziehung, in der man lernt, an den Konflikten zu wachsen.“
— David Schnarch
Jede Beziehung begegnet im Laufe der Zeit eigenen Hindernissen und Hürden. Oft scheinen die Fronten dann verhärtet und vertraute Wege führen nicht mehr weiter. Als Paartherapeutin stehe ich Ihnen fachkundig und wertschätzend zur Seite, um Ihre individuellen Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.
Gründe für eine Paartherapie können unter anderem sein:
- Kommunikationsschwierigkeiten:
- Wenn Diskussionen immer wieder festfahren und in den gleichen, ungelösten Streit münden.
- Wenn das Gefühl entsteht die “Partnerperson versteht mich nicht, egal wie ich es sage”.
- Wenn man überlegt, ob man Sorgen, Ängste oder Bedürfnisse überhaupt aussprechen sollte, um möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen.
- Verletzungen, die nicht heilen:
- Wenn nach einem Vertrauensbruch das Misstrauen bleibt, man den anderen ständig kontrolliert oder merkt, dass man einfach nicht mehr richtig verzeihen kann.
- Wenn nach einem Vertrauensbruch das Misstrauen bleibt, man den anderen ständig kontrolliert oder merkt, dass man einfach nicht mehr richtig verzeihen kann.
- Neue Lebensabschnitte:
- Die Geburt eines Kindes, Zusammenziehen, Renteneintritt, Jobwechsel, Erkrankungen; all das bringt neue Herausforderungen mit sich, die eine Beziehung belasten können.
- Die Geburt eines Kindes, Zusammenziehen, Renteneintritt, Jobwechsel, Erkrankungen; all das bringt neue Herausforderungen mit sich, die eine Beziehung belasten können.
- Klarheit finden:
- Wenn eine oder beide Partnerpersonen immer wieder an der Beziehung zweifeln und Trennungsgedanken im Raum stehen.
- Wenn (mindestens) eine Beziehungsperson unglücklich ist mit der Art und Weise der Beziehungsführung.
Ablauf und Kosten:
Wenn Sie sich in den oben genannten Aspekten wiederfinden oder Sie ein anderer Aspekt Ihrer Beziehung belastet, dürfen Sie sich gerne bei mir melden und wir vereinbaren einen Termin zu einem Erstgespräch. Im Rahmen des Erstgespräches werden wir gemeinsam versuchen Ihren Leidensdruck zu definieren und erste Einblicke in Ihre Paardynamik zu erlangen, um gemeinsame Therapieziele benennen zu können.
Die Sitzungen finden aktuell ausschließlich online statt über einen von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifizierten Videoanbieter. So sparen Sie sich lange Anfahrtswege und können Ihre Sitzung ganz entspannt in Ihrer gewohnten Umgebung wahrnehmen – bei maximaler Datensicherheit.
Jede Sitzung umfasst 90 Minuten und kostet 159 Euro.
Sexualtherapie im Paarsetting
„Wahre Intimität erfordert nicht, dass wir mit dem Partner verschmelzen, sondern dass wir den Mut haben, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind.“
— David Schnarch
Intimität und Sexualität sind zentrale Säulen einer Partnerschaft, die uns emotionale Sicherheit und tiefe Verbundenheit schenken können. Wenn die Intimität im Alltag einschläft, von Frust geprägt ist oder die Bedürfnisse weit auseinandergehen, belastet das die Partnerschaft. Als Sexualtherapeutin für Paare biete ich Ihnen einen geschützten, wertschätzenden Raum, um auch über vermeintliche Tabuthemen ganz offen und ohne Scham zu sprechen. In meiner Praxis geht es nicht um Leistung oder Techniken. Vielmehr orientiere ich mich an modernen Ansätzen, wie dem Differenzierungsmodell nach David Schnarch. Ich möchte Sie dabei begleiten, die Dynamik hinter Ihren sexuellen Mustern zu verstehen und Ihre Intimität auf Augenhöhe neu zu gestalten.
Gründe für eine Sexualtherapie im Paarsetting können zum Beispiel sein:
- Unterschiedliches Verlangen:
Wenn eine Partnerperson deutlich häufiger sexuelles Verlangen zeigt als die andere Partnerperson und dies immer wieder zu Frust und Ablehnungserfahrungen führt. - Vom Liebespaar zu WG Mitbewohnern:
Wenn im Alltag alles andere (Kinder, Job, Haushalt…) wichtiger ist und Sexualität in den Hintergrund geraten ist. - Druck und Erwartungen:
Wenn das Liebesleben von (eigenen) Ansprüchen und Versagensängsten geprägt ist und somit das Lustempfinden deutlich gehemmt ist.
- Unsicherheiten und Schamgefühle:
Wenn keine gemeinsame Sprache entwickelt wurde und man sich nicht traut mit der Beziehungsperson über Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen zu sprechen. - Körperliche Einschränkungen:
Wenn Krankheiten, anhaltende Erektionsprobleme, Vaginismus, Einschränkungen in der Orgasmusfähigkeit, Wechseljahre usw. es nötig machen, die gemeinsame Sexualität neu zu definieren. - Prägungen durch bisherige Erfahrungen:
Wenn Sie sich durch bisherige gesammelte Erfahrungen in Ihrer aktuellen Sexualität beeinträchtigt fühlen (zum Beispiel Prägungen durchs Elternhaus, Religion oder auch erlebte Übergriffe).
Ablauf und Kosten:
Wenn Sie sich in den oben genannten Aspekten wiederfinden oder Sie ein anderer Aspekt Ihrer Beziehungssexualität belastet, dürfen Sie sich gerne bei mir melden und wir vereinbaren einen Termin zu einem Erstgespräch. Im Rahmen des Erstgespräches werden wir gemeinsam versuchen Ihren Leidensdruck zu definieren und erste Einblicke in Ihre Paardynamik zu erlangen, um gemeinsame Therapieziele benennen zu können.
Die Sitzungen finden aktuell ausschließlich online statt über einen von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifizierten Videoanbieter. So sparen Sie sich lange Anfahrtswege und können Ihre Sitzung ganz entspannt in Ihrer gewohnten Umgebung wahrnehmen – bei maximaler Datensicherheit.
Jede Sitzung umfasst 90 Minuten und kostet 159 Euro.
Diagnostik von ADHS und Autismus
Über ADHS und Autismus wird aktuell viel gesprochen, sodass der Eindruck entstehen könnte, jeder habe heutzutage ADHS oder Autismus. Doch hinter diesen Begriffen verbirgt sich für Betroffene meist ein realer, oft jahrzehntelanger Leidensdruck, der in der Gesellschaft viel zu wenig Beachtung findet. Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass sowohl ADHS als auch Autismus ein breites Spektrum ist und sich ganz individuell äußern kann. Im Erwachsenenalter versteckt sich die Symptomatik oft hinter mühsam erlernten Überlebensstrategien und intensivem Masking. Das macht die Erkennung oft sehr schwer, führt aber bei den Betroffenen zu einer chronischen, unsichtbaren Erschöpfung.
Im geschützten Einzelsetting biete ich Ihnen eine fundierte und differenzierte Diagnostik für ADHS und Autismus an. Mein Ziel ist es, genauer hinzusehen – auch dort, wo die Neurodivergenz durch jahrelange Anpassung auf den ersten Blick unsichtbar bleibt. Ich nehme Ihren persönlichen Leidensdruck ernst und möchte Ihnen einen Raum geben, Ihre Wahrnehmung und Erlebnisse zu teilen.
Eine gesicherte Diagnose ist oft der erste, entscheidende Schritt zur Erleichterung und der Zugang zu einer medizinischen Versorgung. Sie hilft Ihnen, die eigene Biografie besser zu verstehen, mit sich selber versöhnlicher umzugehen und neue, passende Strategien für Ihren Alltag und Ihre Beziehungen zu entwickeln.
Wann eine Diagnostik sinnvoll sein kann:
- Fühlt sich Ihr Gehirn manchmal an wie ein Computer, auf dem 50 Tabs gleichzeitig offen sind – und Sie wissen nicht, wo die Musik herkommt?
- Fühlen Sie sich nach einem ganz normalen Arbeitstag im Büro manchmal so erschlagen, als hätten Sie einen Marathon hinter sich?
- Ein neues Lieblingsthema, teures Equipment gekauft – und kurz darauf verlässt Sie die Begeisterung?
- Ein lebenslanges Gefühl, anders zu sein – und das Unverständnis für das oft unlogische Verhalten anderer Menschen?
- Fühlen Sie sich manchmal unfähig, schon fast wie gelähmt, selbst mit einfachen Aufgaben zu beginnen? Sitzen Sie stattdessen stundenlang auf der Couch und gehen im Kopf durch, was und wie genau Sie es tun müssten?
Ablauf und Kosten
Falls Sie sich in den oben genannten Punkten wiedererkennen, dürfen Sie sich gerne bei mir melden und wir vereinbaren einen Erstgesprächstermin.
Die Sitzungen finden aktuell ausschließlich online statt über einen von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifizierten Videoanbieter. So sparen Sie sich lange Anfahrtswege und können Ihre Sitzung ganz entspannt in Ihrer gewohnten Umgebung wahrnehmen – bei maximaler Datensicherheit.
Die Kosten für ein Erstgespräch belaufen sich auf 134 Euro (angelehnt an den GOP Katalog). Falls im Anschluss eine Diagnostik folgt, wird Ihnen das Erstgespräch nicht in Rechnung gestellt, sondern mit den Kosten der Diagnostik verrechnet. Falls Sie sich nach diesem Gespräch gegen eine diagnostische Abklärung entscheiden sollten, belaufen sich die Kosten des Gespräches auf 134 Euro.
1. Diagnostik von ADHS:
Die Kosten für eine ADHS Diagnostik belaufen sich auf 600 Euro.
Der diagnostische Prozess umfasst folgende Leistungen: das Ausfüllen und Auswerten verschiedener Fragebögen, in der Regel drei Explorationsgespräche (jeweils ca. 90 Min.), die Erstellung eines Befundberichtes und ein Abschlussgespräch, um den Befund und gegebenenfalls Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. In der Regel erstreckt sich der diagnostische Prozess auf ca. 6 bis 8 Wochen. In Ausnahmefällen kann es zu Abweichungen kommen.
2. Diagnostik von Autismus:
Die Kosten für eine Autismus Diagnostik belaufen sich auf 800 Euro.
Der diagnostische Prozess umfasst folgende Leistungen: das Ausfüllen und Auswerten verschiedener Fragebögen, in der Regel drei bis vier Explorationsgespräche (jeweils ca. 90 Min.), nach Möglichkeit ein Angehörigengespräch, die Erstellung eines Befundberichtes und ein Abschlussgespräch, um den Befund und gegebenenfalls Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. In der Regel erstreckt sich der diagnostische Prozess auf ca. 8 bis 10 Wochen. In Ausnahmefällen kann es zu Abweichungen kommen.
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